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5.
Schultereckgelenksarthrose (AC-Gelenksarthrose) |
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Die Schultereckgelenksarthrose kann sich nach Verletzung des
Akromioklavikulargelenkes (Luxationen mit Gelenkzerreißung) und nach
Brüchen des Schlüsselbeins entwickeln. Außerdem führen chronische
Überlastungen des Gelenkes zu vorzeitigen chronischen Veränderungen.
Gehäuft tritt die primäre Form der AC-Gelenksarthrose bei Männern
oberhalb des 40. Lebensjahres auf und ist z. T. lange ohne Symptome
und häufig ein Zufallsbefund.
Die Patienten klagen über Ruhe- und Bewegungsschmerz im Bereich des
AC-Gelenkes mit Ausstrahlung in die äußere Halsregion und über
Schmerzen beim Liegen auf der Schulter. Bei der klinischen
Untersuchung wird die Schmerzsymptomatik im AC-Gelenk angegeben. Eine
Infiltration mit einem lokalen Betäubungsmittel in das AC-Gelenk
sichert die Diagnose.
Eine Indikation zum operativen Vorgehen besteht bei anhaltenden
therapieresistenten Arthrosen des AC-Gelenkes und bei
posttraumatischen AC-Gelenksarthrosen mit verbliebener Instabilität
des Gelenkes. Über kleine Stichinzisionen wird arthroskopisch mit
modernstem OP-Instrumentarium (Shaver, Elektrokauter) eine Resektion
des äußeren Schlüsselbeinendes durchgeführt und der entzündete
Schleimbeutel unterhalb des Schulterdaches entfernt.
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